Eiszeit

Die Seen sind noch offen und wir  wollten es unbedingt nochmal im Dezember ans Wasser schaffen also Tackle eingepackt und los gings.
Fritze und ich bauten schnellstens unser Camp auf, Ruten ins Wasser und ab ins warme Zelt die Temperaturen sind Anfang Dezember da draußen doch schon sehr ungemütlich. Die Nacht war schnell vorbei aber was uns dann erwartet, damit hatte niemand gerechnet. Der See war fast komplett mit einer Eisschicht bedeckt, natürlich waren wir so clever und stellten die Ruten schön hoch anstatt die Rutenspitze unter Wasser zu lassen.  Naja so wirklich rechnen konnte damit auch keiner, ein Tag später war der See auch schon wieder frei, wir hatten also mit der einen Nacht das Hauptlos gezogen. Dann ging es darum die Ruten vom Eis zu befreien, das erwies sich bei der Kälte ebenfalls als kein leichten Unterfangen. Wir wollten jetzt auch nicht sämtliche Stöcker und Steine auf dem Eis verteilen die am Ende alle auf dem Grund des Sees liegen, da  entschieden wir uns kurzer Hand mit gefrorenen Maulwurfshügeln das Eis zu durchbrechen. Nach einer Stunden voller Anstrengungen hatten wir es geschafft aber die Nase auch gestrichen voll, hehe..